Form einer möglichen Beteiligung bleibt offen
EADS will Fairchild Dornier nicht übernehmen

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS lehnt eine Übernahme des insolventen Regionalflugzeugherstellers Fairchild Dornier weiterhin ab.

HB/dpa MÜNCHEN. EADS sei zwar grundsätzlich bereit, eine Gesamtlösung für Fairchild Dornier zu unterstützen, sagte ein Sprecher am Montag in München. "EADS wird Fairchild Dornier aber nicht übernehmen."

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hatte am Samstag gesagt, er habe mit dem Vorstandsvorsitzenden von EADS, Philippe Camus, gesprochen und die Gespräche würden in dieser Woche fortgesetzt. "Es gibt durchaus neue Perspektiven für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Oberpfaffenhofen", hatte Stoiber gesagt. Durch diese Äußerungen waren erneut Spekulationen aufgekommen, EADS könne den Regionalflugzeughersteller mit Sitz in Oberpfaffenhofen bei München übernehmen.

EADS hatte sich in den vergangenen Monaten mehrfach ablehnend zu einer Übernahme geäußert. In welcher Form sich der Konzern an einer Gesamtlösung bei Fairchild Dornier beteiligen könnte, ließ der EADS - Sprecher offen. Bereits im Juli hatte EADS angekündigt, mehr als 400 Beschäftigte von Fairchild Dornier zu übernehmen.

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