Formel-1-Cockpits füllen sich langsam
Trulli steigt mit Schumacher bei Toyota ein

Monaco-Sieger Jarno Trulli wird in der nächsten Formel-1-Saison neuer Teamkollege von Ralf Schumacher bei Toyota und soll dem Deutschen kräftig einheizen.

HB HAMBURG. "Bei uns wird es keine Teamorder geben. Ralf und Jarno werden beide Nummer-eins-Status haben", kündigte Teamchef Tsutomu Tomita am Donnerstag bei der Bekanntgabe der Verpflichtung des Italieners bereits an. Der 30- Jährige erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Ich freue mich auf Trulli. Er ist erfahren genug, dass wir gemeinsam das Team weiterbringen. Er ist ein angenehmer Teamkollege", sagte der noch für Williams-BMW fahrende Schumacher. Trulli hatte sich erst am Dienstag von Renault getrennt und testete schon am Donnerstag im Toyota TF104B auf der britischen Grand-Prix-Strecke in Silverstone. In den letzten drei Saisonrennen in Schanghai, Suzuka und Sao Paulo soll Trulli, der 128 Rennen gefahren hat, für den japanischen Rennstall aber noch nicht zum Einsatz kommen.

Nachdem nun auch Toyota die Fahrerpaarung für die nächste Saison bekannt gegeben hat, gibt es kaum noch freie Cockpits. Seit Ex- Weltmeister Jacques Villeneuve (Kanada) bei Sauber-Petronas angeheuert hat, gibt es lediglich bei BAR-Honda, bei dem vor unklarer Zukunft stehenden Jaguar-Cosworth-Team, bei Jordan-Ford und Minardi- Cosworth freie Plätze. Für die Jordan-Piloten Nick Heidfeld und Testfahrer Timo Glock dürfte die Suche nach einem Arbeitsplatz für das Jahr 2005 damit nicht einfacher geworden sein. Strittig ist allerdings noch, ob der Wechsel des Briten Jenson Button zu Williams- BMW rechtskräftig ist.

dpa yyno vg jo

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