Formelle Beschwerde gegen Südkoreanische Werften
Europäische Schiffsbauer beschweren sich gegen Dumping-Preise

Der Schiffbauer-Verband CESA hat bei der EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen die Dumping-Praxis von südkoreanischen Werften eingereicht.

dpa BRÜSSEL. Die Europäischen Schiffbauer-Verbände (CESA) haben am Dienstag bei der EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen die Dumping-Praxis der südkoreanischen Werften eingereicht. Die Kommission hatte ursprünglich auf eine gütliche Lösung des Konflikts durch einen Dialog mit den Südkoreanern gesetzt. Die Frist für diese Gespräche läuft Ende des Monats ab, ohne dass bisher konkrete Ergebnisse erreicht wurden. "Es scheint, dass es keine freundschaftliche Übereinkunft gibt", sagte ein Sprecher der Kommission am Dienstag in Brüssel.

Über die Hälfte der Neubauaufträge gingen an Südkorea

Die Kommission wird in den kommenden 45 Tagen die Beschwerde der CESA untersuchen. Wenn die Beschwerde als gültig angesehen wird, folgt eine mehrmonatige Untersuchung in Südkorea selbst. Letzte Stufe könnte eine Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf sein. Die CESA wirf Südkoreas Werften vor, mit Dumping-Preisen mehr als die Hälfte aller Neubauaufträge an sich gezogen zu haben.

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