Formfehler
IAAF hebt Suspendierung von Russin Jegorowa auf

dpa EDMONTON. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat am Samstag die Suspendierung der russischen Mittelstreckenläuferin Olga Jegorowa aufgehoben. Die 29-jährige Athletin stand nach einer positiven Kontrolle am 6. Juli im Verdacht, das verbotene Blutdopingmittel Erythropoietin (EPO) genommen zu haben. Da die Analyse des Pariser Kontrolllabors jedoch auf ein nicht anerkanntes Untersuchungsverfahren basierte, hat die IAAF "grünes Licht" für den WM-Start in Edmonton gegeben. "In Paris gab es keine Blutkontrolle, das ist das Problem", erklärte der Vorsitzende der Medizinischen Kommission der IAAF, Arne Ljungqvist auf einer Pressekonferenz. Bisher ist nur ein Analyseverfahren wissenschaftlich anerkannt, dass auf einer Kombination von Blut- und Urintest fußt.

Olga Jegorowa darf nun am Donnerstag im Vorlauf über 5000 m an den Start gehen. Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Gabriela Szabo hat für diesen Fall einen WM-Boykott angekündigt. Die Rumänin war sowohl am 6. Juli beim Golden League-Meeting in Paris als auch bei der Hallen-WM im Winter von Jegorowa überraschend geschlagen worden. "Das ist ihre persönliche Entscheidung", sagte die Russin, die nach Aufhebung des Banns versicherte: "Ich habe nie EPO genommen." Das Ergebnis der A-Probe von Paris sei "ein Fehler" gewesen.

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