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Forscher entdecken Stoff zur Abwehr von Heuschrecken

Halle (dpa) - Heuschreckenplagen wie derzeit in Nordafrika könnten künftig möglicherweise ohne den Einsatz von Insektiziden bekämpft werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der Universität Halle-Wittenberg.

Halle (dpa) - Heuschreckenplagen wie derzeit in Nordafrika könnten künftig möglicherweise ohne den Einsatz von Insektiziden bekämpft werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der Universität Halle-Wittenberg.

Die dortigen Zoologen untersuchten das Paarungsverhalten der Tiere und stießen auf einen Duftstoff, den die geschlechtsreifen Männchen zur Abwehr ihrer zahlreichen Konkurrenten im Schwarm absondern. Dieser Stoff könnte nun zur Bekämpfung von Heuschreckenplagen beitragen, hoffen die Forscher.

Normalerweise leben die Wüstenheuschrecken vereinzelt in wasserarmen Gebieten Nordafrikas, erläuterte die Universität am Mittwoch. Sie kämen in nur geringen Mengen vor und richteten auch keinen nennenswerten Schaden an. Bei großem Futterangebot werde jedoch eine regelrechte «Massenvermehrung» ausgelöst.

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