Forscher entwickeln extrem feinporiges Material
Neuer Werkstoff filtert Viren und Bakterien

Ein neuer Werkstoff könnte Bakterienfilter verbessern oder dabei helfen, Brennstoffzellen zu verkleinern. Forscher der TU Braunschweig haben das nanoporöse Material auf der Basis einer Nickelbasis-Superlegierung hergestellt. Es ist feinporiger als jeder andere bekannte metallische Werkstoff.

mer DÜSSELDORF. Ein neuer Werkstoff könnte Bakterienfilter verbessern oder dabei helfen, Brennstoffzellen zu verkleinern. Die beiden Forscher Joachim Rösler und Debashis Mukherjiam vom Institut für Werkstoffe der TU Braunschweig haben das nanoporöse Material auf der Basis einer Nickelbasis-Superlegierung hergestellt. Es ist feinporiger als jeder andere bekannte metallische Werkstoff.

Die gas- und flüssigkeitsdurchlässigen Kanäle des Werkstoffes sind weniger als ein tausendstel Millimeter dünn. Er ist deshalb ideal für Filter, die Viren und Bakterien sowie Abgase abfangen sollen. Zudem ist das Material belastbarer als keramische Werkstoffe und verfügt zudem über thermische und elektrische Leitfähigkeit. Sie erlaubt den Einsatz in der Phasenseparation, in katalytischen Prozessen sowie in Wärmetauschern in Mikrokomponenten.

Auch für den Bau miniaturisierter Brennstoffzellen, eignet sich der Werkstoff. Denn das notwendige Verdampfen des flüssigen Brennstoffes gelingt mit Hilfe des nanoporösen Metalls auf wesentlich kleinerem Raum als bisher. Zudem kann das Material in großen Anlagen wie Flugzeugtriebwerken zur Transpirationskühlung eingesetzt werden und dabei die Leistung erhöhen.

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