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Forscher entwickeln neue Rückleuchte

Die neue Heckleute ist mit Leuchtdioden bestückt und könnte helfen, Unfälle zu vermeiden.

HB DÜSSELDORF. Forscher der Fachhochschule Aalen haben eine Heckleuchte entwickelt, die Rück-, Blink- und Nebelschlussleuchte in einem ist. Sie besteht aus 120 einzelnen Leuchtdioden (LED), die individuell von einem Mikrokontroller geschaltet und in ihrer Helligkeit gesteuert werden können. "Sobald entsprechende Sensoren zur Verfügung stehen, lässt sich die Lichtstärke auch automatisch und stufenlos an die Sichtverhältnisse anpassen", erläutert der Entwickler Prof. Bernd Herrmann. Dann könne auch eine durch Verschmutzung der Leuchte verringerte Helligkeit ausgeglichen werden.

Bei einer Notbremsung zählt jede Zehntelsekunde, die die Reaktionszeit des nachfolgenden Fahrers verkürzt. Dies ist auch der Grund, warum die Heckleuchte mit LED ausgestattet ist. Normale Glühlampen brauchen nach dem Einschalten etwa eine Viertelsekunde, um ihre volle Leuchtkraft zu erreichen, "bei LED ist dies praktisch sofort der Fall", sagt Herrmann. Durch die Verwendung von Leuchtdioden als Bremsleuchte könnte bei 100 km/h durch die schnellere Reaktion 5,5 m Bremsweg eingespart werden, so der Forscher.

Ein Sensor misst die negative Beschleunigung bei heftigem Bremsen und überträgt die Daten an einen Mikrokontroller. Auf diese Weise kann dieser erkennen, ob die Beschleunigungskräfte durch abruptes Bremsen oder bei der Fahrt über ein Schlagloch entstanden sind. Durch eine intelligente Auswertung des Beschleunigungssignals könnte der Mikrokontroller dafür sorgen, dass im letzterem Fall der Warnblinker ausgelöst wird.

hsn

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