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Forschung fördern

Sämtliche Parteien sind sich einig, dass Deutschland ökonomisch nur als Wissensgesellschaft überleben wird. Und dass es ohne Zukunftsindustrien nicht gehen wird.

mno DÜSSELDORF. Also sind alle Programme voller guter Absichtserklärungen. Die SPD will die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zumindest stabil halten. Als wichtigstes neues Förderprogramm nennt sie "IT-Forschung 2006". Mit drei Milliarden Euro sollen unter anderem Nanoelektronik und Softwaresysteme gefördert werden. Der Anteil an erneuerbaren Energien soll bis 2010 verdoppelt werden.

Die Union verspricht nicht mehr Geld für Forscher; sie betont, dass Forschungseinrichtungen künftig eigenständiger arbeiten sollen, bei erfolgsabhängiger Mittelvergabe. Die durch das Energieeinspeisegesetz hoch subventionierte Entwicklung regenerativer Energien wollen CDU/CSU in geringerem Maße fortsetzen. Die Kernenergie soll eine Renaissance erfahren. Bündnis 90/Die Grünen sind generell am skeptischsten, was die Freiheit der Forschung angeht (Beispiel Gentechnologie), dafür wollen sie regenerative Energien am exzessivsten fördern.

Die FDP will das Energieeinspeisegesetz abschaffen und der Kernenergie eine Chance geben. Die Partei spricht sich am deutlichsten für mehr Wettbewerb unter den Forschungseinrichtungen aus und für maximale Freiheit der Wissenschaft.

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