Fortschritt bei der Behandlung von Brustkrebs: Gentest erleichtert Therapie

Fortschritt bei der Behandlung von Brustkrebs
Gentest erleichtert Therapie

Ein neuer Gentest gibt Auskunft darüber, ob und auf welche Weise Brustkrebspatientinnen nach der Operation mit einer Chemotherapie weiterbehandelt werden sollten.

wsa HAMBURG. Das Forschungsteam von Stephen Friend von Rosetta Inpharmatics und Laura van't Veer vom Netherlands Cancer Institute in Amsterdam haben diesen Test entwickelt. Anhand des Aktivitätszustands zahlreicher Gene wird ermittelt, ob der Tumor im Körper der Patientin bereits Metastasen gebildet hat. Das berichtet ein amerikanisch-holländisches Forschungsteam im Wissenschaftsmagazin "Nature".

Nach einer Brustkrebsoperation steht der Arzt vor der Entscheidung, wie die Patientin weiterbehandelt werden soll. Dabei geht es darum, einerseits durch eine Hormon- oder Chemotherapie zu verhindern, dass Tochtergeschwülste entstehen. Andererseits soll eine unnötige, mit starken Nebenwirkungen verbundene Behandlung möglichst vermieden werden.

Das Forscherteam analysierte Tumorgewebeproben von über hundert Brustkrebspatientinnen. Ein Teil dieser Frauen hatte innerhalb von fünf Jahren nach der Operation Metastasen entwickelt, die anderen sind in diesem Zeitraum krebsfrei geblieben. Mit Hilfe so genannter Gen-Chips oder Mikroarrays ermittelten die Forscher das Aktivitätsmuster von etwa 5 000 Genen der entnommenen Krebszellen. Die so erhaltenen, für jeden Tumor typischen Genprofile korrelierten mit dem Krankheitsverlauf.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%