Foto-Finish um Auf- und Abstieg
Aufstiegs-Euphorie in Fürth entfacht

Im Foto-Finish um den dritten Bundesliga- Aufsteiger hat die SpVgg Greuther Fürth Schützenhilfe von höchster Stelle erhalten. "Wenn man den deutschen Meister schlägt, ist man sicher Bundesliga-tauglich", lobte Bayern-Manager Uli Hoeneß den derzeitigen Tabellen-Dritten der 2. Fußball-Bundesliga.

HB/dpa DÜSSELDORF/HANNOVER. Der klare 3:0-Sieg am Mittwoch im Jubiläums-Testspiel über den FC Bayern München hat die Aufstiegs-Euphorie bei den Franken so richtig entfacht. Aber auch die punktgleichen Verfolger Eintracht Frankfurt und FSV Mainz 05 (alle 56) haben zwei Runden vor Schluss die Bundesliga im Visier.

"Wir müssen den Ball jetzt flach halten. Die nächsten zwei Punktspiele sind unsere wichtigsten im Jahr", sagte Trainer Eugen Hach vor dem Sonntag-Heimspiel gegen Wacker Burghausen und dem Saison-Finale beim Karlsruher SC. Im Endspurt kommt es auf jedes Tor an. Die Frankfurter müssen als einziger der drei Aufstiegs-Aspiranten auswärts antreten - bei Rot-Weiß Oberhausen. Im Blickpunkt steht dabei Stürmer Jermaine Jones. Er hat einen Vertrag bei Bayer Leverkusen von 2004 an unterschrieben, will aber beim Frankfurter Nicht-Aufstieg und Nicht-Abstieg des Bayer-Teams schon im Sommer nach Leverkusen wechseln.

Wahrscheinlich ohne den angeschlagenen Top-Torjäger Andrej Woronin muss der FSV Mainz 05 gegen den VfB Lübeck auf Torjagd gehen. "Ich erwarte nach dem 3:4 in Ahlen eine Trotzreaktion von der Mannschaft", sagte 05-Manager Christian Heidel. Drei Tore beträgt der Rückstand der Mainzer auf Fürth und Frankfurt, die Entscheidung fällt wohl erst am letzten Spieltag. Dann treffen die drei Aufstiegs-Konkurrenten auf Abstiegskandidaten.

Der Kampf um den Klassenverbleib verläuft ähnlich spannend wie an der Spitze. Waldhof Mannheim steht als erster Absteiger fest, und LR Ahlen kann am Sonntag mit einem Sieg in Mannheim den SSV Reutlingen und FC St. Pauli ebenfalls in die Regionalliga befördern. Der Ahlener 4:3-Erfolg über Mainz hat vorigen Montag innerhalb einer Minute alle Rettungspläne in Reutlingen und St. Pauli über den Haufen geworfen. Auf "0 bis 5 Prozent" werden die Chancen dort eingeschätzt.

Nur Eintracht Braunschweig hat noch nicht aufgegeben. "Wir müssen nach wie vor unsere beiden ausstehenden Spiele gewinnen", sagte Trainer Uwe Reinders vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin. Auch die Braunschweiger Fans glauben an die Rettung. Tausende wollen ihr Team unterstützen, die Bahn setzt zwei Zusatzzüge in die Hauptstadt ein. Der Karlsruher SC ist trotz eines Fünf-Punkte-Vorsprungs noch nicht ganz aus dem Schneider. Die letzten Zweifel will der KSC beim Bundesliga-Rückkehrer SC Freiburg ausräumen.

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