Foto- und Filmbranche
Eastman Kodak Gewinn bricht ein

Der US-Fotoausrüster Eastman Kodak hat auf Grund sinkender Nachfrage nach Kameras und Filmen im ersten Quartal einen deutlich niedrigeren Gewinn ausgewiesen, die Prognosen für das zweite Quartal und das Gesamtjahr jedoch bekräftigt.

 

Reuters NEW YORK. Der Gewinn des Unternehmens sei im ersten Quartal auf 39 Millionen Dollar oder 13 Cent je Aktie gefallen, verglichen mit 150 Millionen Dollar oder 52 Cent je Aktie im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit lag Eastman Kodak jedoch noch über den Prognosen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Gewinn von zehn Cent je Aktie gerechnet hatten. Der Umsatz ging nach Firmenangaben auf 2,71 (Vorjahresquartal 2,98) Milliarden Dollar zurück. Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 2,81 Milliarden Dollar erwartet.

Das Filmgeschäft des Konzerns hatte unter der getrübten Reiselust nach den Anschlägen in den USA vom 11. September und der schwachen Konjunktur gelitten. In den USA seien Marktanteile verloren gegangen, teilte Eastman Kodak weiter mit. Das Unternehmen sehe aber Anzeichen für eine Konjunkturerholung, sagte Chief Executive Dan Carp. "Wir werden unsere Geschäfte weiterhin aggressiv führen, damit Margen und Gewinne sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2002 verbessern, in dem wir ein moderates Umsatzwachstum erwarten."

Das Unternehmen bestätigte gleichzeitig seine Prognose für einen Gewinn je Aktie zwischen 60 und 70 Cent im zweiten Quartal und einen Gewinn von zwei bis 2,60 Dollar je Aktie im Gesamtjahr 2002. Analysten zeigten sich besorgt über den Verlust an US-Marktanteilen im Bereich Film, die nach Unternehmensangaben im Jahresvergleich um einen mittleren einstelligen Prozentbereich gesunken sind. Es gebe jedoch "Optimismus, dass sich die Dinge stabilisieren", hieß es bei der US-Investmentbank Salomon Smith Barney.

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