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Fotografische Serien von Heinrich Riebesehl

Ein Kohlfeld bei Ronnenberg, eine Straße bei Ostermunzel und ein Bauernhof bei Wehmingen - alle diese Szenen aus der Umgebung Hannovers werden erst durch den Blick des Fotografen Heinrich Riebesehl zum lohnenden Motiv. Der formale Aufbau seiner meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder lenkt den Blick auf das scheinbar Banale, Langweilige, Alltägliche.

dpa OSTFILDERN. Ein Kohlfeld bei Ronnenberg, eine Straße bei Ostermunzel und ein Bauernhof bei Wehmingen - alle diese Szenen aus der Umgebung Hannovers werden erst durch den Blick des Fotografen Heinrich Riebesehl zum lohnenden Motiv. Der formale Aufbau seiner meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder lenkt den Blick auf das scheinbar Banale, Langweilige, Alltägliche.

Erst auf den technisch herausragenden Abzügen werden die allgegenwärtigen Objekte bewusst wahrgenommen. Beklemmend enge Straßenzüge der norddeutschen Provinz, Studien über niedersächsische Gewerbebauten, überwucherte Feldraine oder Hafengebiete: Der Blick des Kunstprofessors Riebesehl lenkt die Sicht auf unbestechliche Bilder jener Umwelt, die sich der Mensch selbst geschaffen hat und mit denen er nun leben muss. Seine über 44 Jahre entstandenen fotografischen Serien zeigen die "tausendfach vorhandene normale Situation", die in seinem Sucher zu etwas Besonderem wird.



Heinrich Riebesehl

Fotografische Serien - 1963 bis 2001

Hatje Cantz Verlag, Ostfildern

232 S., 170 Abb., Euro 28,00

Isbn 3-7757-1466-9

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