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Four Seasons: Hotel-Aktie unter Druck

Die Aktie des Luxushotelbetreibers Four Seasons verlor an der New Yorker Börse am Mittwochnachmittag mehr als fünf Prozent an Wert. Das Unternehmen hatte am Dienstag nach Börsenschluss ein Quartalsergebnis von 47 Cents pro Aktie bekannt gegeben.

Der Überschuss verfehlte die Erwartungen von Goldman Sachs damit um einen Cent. Analyst Steven Kent kritisiert, dass nach Abzug außerordentlicher Einnahmen das Ergebnis bei lediglich 42 Cents gelegen hätte. Verantwortlich für die enttäuschende Entwicklung sei das nachlassende Umsatzwachstum pro verfügbarem Zimmer. Obwohl die Ertragslage kurzfristig nachlassen dürfte, hält der Experte an seiner Kaufempfehlung fest. Das solide Management, der etablierte, hochwertige Name und die steigende Anzahl der verfügbaren Zimmer sprächen für eine langfristig positive Entwicklung.

David Anders, Analyst bei Merrill Lynch, sieht die Lage etwas anders. Etwa eine Stunde vor dem New Yorker Börsenschluss stuft er die Aktie auf "halten" herab. Seine Begründung: Das Management deutete in einer Telefonkonferenz mit Analysten an, dass geplante Renovierungen einiger Hotels die Betriebskosten nach oben treiben werden. Ferner stelle das Konjunkturumfeld der nächsten Quartale weiterhin eine große Herausforderung dar.

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