FPÖ mit deutlichen Verlusten
SPÖ gewinnt laut Hochrechnung absolute Mehrheit in Wien

rtr WIEN. Bei der Landtagswahl in Wien hat die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) einer Hochrechnung zufolge die absolute Mehrheit wiedererlangt, während die rechts-populistische Freiheitliche Partei (FPÖ) eine schwere Schlappe erlitt. Beim Stand von 94 % der ausgezählten Stimmen würden auf die SPÖ 52 der 100 Mandate des Landtags entfallen, berichtete der Österreichische Rundfunk (ORF) am Sonntagabend. Die FPÖ blieb zwar zweitstärkste Partei, dürfte aber acht Mandate verlieren. Damit hätte sie künftig 21 Mandate.

Große Zugewinne dürfte es für die Grünen geben, die vier Mandate auf nunmehr elf Sitze im Stadtparlament zulegten. Nur einen geringen Stimmenzuwachs gab es der Hochrechnung zufolge für die konservative Volkspartei (ÖVP), die einen Sitz dazubekam und künftig 16 Abgeordnete entsendet. Das Liberale Forum scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde und ist nicht mehr vertreten.

Die Wiener Landtagswahl wurde allgemein als Testwahl für die Bundespolitik angesehen. Die SPÖ, die in der Bundeshauptstadt seit 1945 den Regierungschef stellt, hatte 1996 die absolute Mehrheit verloren und war eine Koalition mit der ÖVP eingegangen. Auf Bundesebene regiert in Wien seit über einem Jahr eine Mitte-Rechts-Koalition aus ÖVP und FPÖ.

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