FPÖ-Politiker sicherte Saddam Hussein Solidarität zu: Scharfe Kritik an Haiders Irak-Reise

FPÖ-Politiker sicherte Saddam Hussein Solidarität zu
Scharfe Kritik an Haiders Irak-Reise

Auf scharfe Kritik in Österreich Äußerungen des früheren FPÖ-Chefs Jörg Haider gestoßen, in denen dieser Saddam Hussein die Solidarität seines Land bekundete.

ap Wien. Auf scharfe Kritik der Opposition sind in Österreich Äußerungen des früheren FPÖ-Chefs Jörg Haider gestoßen, in denen dieser dem irakischen Staatschef Saddam Hussein die Solidarität seines Land bekundete.

Bei einem Privatbesuch in Bagdad am Dienstag forderte Haider nach einem Bericht der amtlichen Tageszeitung "El Irak" darüber hinaus die Aufhebung der UN-Sanktionen gegen Irak und kritisierte Drohungen aus dem Ausland. "Die Feinde des Friedens" versuchten, die engen Beziehungen zwischen Irak und Österreich zu zerstören, zitierte die amtliche Tageszeitung "El Thaura" Haider.

Massive Kritik an der Irak-Reise des Kärntner Landeshauptmannes (Ministerpräsidenten) übte am Mittwoch der Europasprecher der SPÖ, Caspar Einem. Der frühere Innenminister zeigte sich besorgt, dass die Äußerungen Haiders offenbar im Widerspruch zur einheitlichen Haltung der internationalen Staatengemeinschaft zu Irak stünden.

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures beschuldigte Haider am Mittwoch, Österreich enormen Schaden zugefügt zu haben. Es könne nicht sein, dass die österreichische Bundesregierung einerseits Solidarität mit den USA im Kampf gegen den Terrorismus bekunde und es andererseits gutheiße, dass der Kärntner Landeshauptmann "die Verschwörung der USA und des Zionismus gegen den Irak" mit Saddam Hussein erörtere, zitierte die Nachrichtenagentur APA Bures.

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