Frachtaufkommen leicht gestiegen
Fraport zählte im April weniger Passagiere

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen ist wegen des Irak-Krieges und der Angst vor der Lungenkrankheit SARS im April zurückgegangen.

HB/rtr FRANKFURT. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien 5,2 % weniger Fluggäste in Frankfurt gezählt worden, teilte die Betreibergesellschaft des Flughafens, die Fraport AG, am Mittwoch mit. Insgesamt seien 3,711 Mill. Passagiere über Frankfurt abgeflogen oder angekommen. Das Frachtaufkommen stieg dagegen leicht um ein Prozent auf 121 724 Tonnen.

Trotz der negativen Einflüsse auf den Luftverkehr habe sich das Fluggastaufkommen positiver als erwartet entwickelt, hieß es. Jedoch seien ungewohnte Einbrüche in zweistelliger Höhe wegen SARS in Fernost zu verzeichnen gewesen. Besonders China, Hongkong, Singapur und Taiwan seien von den Reisenden im vergangenen Monat gemieden worden. Die Ziele Türkei und Nordafrika hätten wegen des Irak-Konflikts weniger Reisende angezogen.

Fraport will seine Zahlen zum ersten Quartal am Donnerstag veröffentlichen. Doch nach Informationen des Handelsblattes hat der Flughafenbetreiber trotz der Belastungen durch den Irak-Krieg und SARS im ersten Quartal bei Umsatz und operativem Ergebnis zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Rückstellungen (Ebitda) sei in den ersten drei Monaten 2003 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund zehn Prozent auf gut 110 Mill. ? gestiegen, so die Handelsblatt-Informationen aus Unternehmenskreisen. Der Konzernumsatz habe um rund sieben Prozent auf knapp 430 Mill. ? zugenommen.

Fraport-Chef Wilhelm Bender wollte die Geschäftszahlen im Gespräch mit dem Handelsblatt nicht bestätigen. "Wir sind zuversichtlich, dass der wirtschaftlich positive Trend im ersten Quartal noch anhält", sagte er lediglich. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Von Reuters befragte Analysten hatten für die ersten drei Monate im Durchschnitt ein Ebitda von 103 Mill. ? bei Fraport prognostiziert. Beim Umsatz gehen die Experten im Schnitt von 426 Mill. ? aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%