Fraglich ist auch, ob sich die Kosten für die UMTS-Frequenzen bezahlt machen
UMTS-Technik bald veraltet

IT-Spezialisten entwickelten schon längst höherwertige Alternativen für den Datenverkehr.

ddp/vwd HANNOVER. Der UMTS-Standard könnte schon bald veraltet sein, obwohl er als die Zukunft des mobilen Datenaustauschs gilt. Dies berichtet das in Hannover erscheinende Fachmagazin "c't" in seiner aktuellen Ausgabe. IT-Spezialisten entwickelten schon längst höherwertige Alternativen für den Datenverkehr. Damit würden aber die Hoffnungen auf einen weltweiten einheitlichen Standard im Mobilfunk in absehbarer Zeit begraben. Die Mobilfunkunternehmen in Deutschland hätten zwar knapp 100 Mrd. DM für die Nutzung der UMTS-Frequenzen gezahlt, doch ob die Kosten sich jemals amortisieren ließen, sei nicht absehbar.

UMTS werde regionale Unterschiede nur schwer auffangen können, da es noch weitere Standards für Mobilfunktechnik gebe, die um die Marktführerschaft konkurrieren. Wer in Europa beispielsweise ohne UMTS-Lizenz navigiere, könne auf EDGE (Enhanced Datarates for GSM Evolution) ausweichen. Der EDGE-Standard habe beinahe die gleichen Übertragungsraten wie UMTS, sei aber im Gegensatz dazu nahtlos in bestehende Mobilfunknetze zu integrieren. Allerdings seien auch für EDGE neue Endanwendergeräte nötig. Die herkömmlichen Handys seien für diesen Standard nicht mehr kompatibel.

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