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Framfab erwartet weiterhin Verluste

Die schwedische Internetagentur Framtidsfabriken AB (Framfab) rechnet nach schlechter als erwartet ausgefallenen Zahlen für das dritte Quartal auch für das gesamte Geschäftsjahr 2000 mit Verlusten.

dpa-afx STOCKHOLM. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mit. Die Verluste für die Monate Juli bis September seien mit 179,4 Mio. SEK höher als erwartet ausgefallen. Die Schaffung einer weltweiten Struktur ziehe zusätzliche Kosten und einen geringeren Ertrag nach sich. Aufwendungen für die Entwicklung von Software und anderen Vorhaben werden nach Unternehmensangaben die Ergebnisse des vierten Quartals zusätzlich belasten.

Framfab habe im dritten Quartal einen Nettoverlust ohne Finanzbeteiligungen von 179,4 Mio. SEK und in den ersten neun Monaten von 83,9 Mio. SEK erwirtschaftet. Analysten hatten für die Monate Januar bis September lediglich einen Verlust ohne Finanzbeteiligungen von 9,1 Mio. SEK erwartet.

Der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) betrug in den ersten drei Quartalen 8,5 Mio. SEK nach einem Gewinn von 36,5 Mio. SEK im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze stiegen in dieser Zeit durch Akquisitionen und Erträge aus Unternehmensverkäufen von 206,9 Mio. SEK auf 1,148 Mrd. SEK.

Umsätze und Wirtschaftlichkeit der Geschäfte seien im dritten Quartal zurückgegangen, da Framfab sich noch auf Marktveränderungen, erhöhte Personalkosten und die Integration neu erworbener Unternehmen einstellen müsse. Zur Verbesserung dieser Situation wolle das Unternehmen weniger Mitarbeiter einstellen, Exportprodukte entwickeln und das weltweite Management verbessern.

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