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France Telecom erteilt Analysten "Redeverbot"

Das Analysten von der France Telecom auferlegte "Redeverbot" hat Unmut bei den französischen Regulierungsbehörden und bei Brokern ausgelöst.

vwd PARIS. Die Gesellschaft hat Analysten untersagt, in den nächsten 40 Tagen ihre Meinung über die Kapitalerhöhung sowie die Aktien des Konzerns zu äußern. Die Börsenaufsicht Commission des Operations en Bourse (COB) werde France Telecom zur Klärung auffordern, sagte eine Sprecherin der COB der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Dienstag.

France Telecom (FT) hatte in der vergangenen Woche nur jenen Analysten die Teilnahme an einer Telefonkonferenz über die Kapitalerhöhung gestattet, die ein von FT-Anwälten erarbeitetes Dokument unterschrieben haben. Sie müssen strikte Vorgaben über die Berichterstattung über das Unternehmen in den 40 Tagen vom 21. März einhalten, wie betroffene Analysten sagten. In dem Dokument werde die Zeitspanne als "Blackout Period" bezeichnet, sie gelte auch für die FT-Tochter Orange SA.

Besonders sonderbar sei, dass auch das Dokument selbst als vertraulich eingestuft worden sei. Diejenigen, die es unterschrieben haben, seien dazu aufgefordert worden, nicht darüber zu reden. Eine Sprecherin von France Telecom begründete die Entscheidung mit den Vorschriften verschiedener Finanzmärkte.

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