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France Télécom steigert operativen Gewinn

Paris (dpa) - Der französische Telekomkonzern France Télécom ist nach den Milliardenverlusten der vergangenen Jahre weiter auf dem Weg der Besserung.

Paris (dpa) - Der französische Telekomkonzern France Télécom ist nach den Milliardenverlusten der vergangenen Jahre weiter auf dem Weg der Besserung.

Nach einem Anstieg des operativen Gewinns im ersten Halbjahr bestätigte das Unternehmen die Prognosen für 2004. Die Verschuldung ging im Jahresvergleich zurück. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 4,5 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, wie France Télécom am Dienstag in Paris mitteilte. Der Umsatz legte um 1,4 Prozent auf knapp 23,2 Milliarden Euro zu.

Der Überschuss fiel mit 1,1 Milliarden Euro im Jahresvergleich um mehr als die Hälfte. 2003 hatte allerdings auch eine Milliarden- Steuerrückzahlung zu dem Halbjahresgewinn von 2,5 Milliarden Euro beigetragen.

Mobilfunk und Internet waren nach wie vor die Wachstumstreiber, während der Umsatz der Festnetzsparte zurückging. Die Mobilfunk- Tochter Orange steigerte den Umsatz um 10,7 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro und den operativen Gewinn um 15,6 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Die Erlöse im Festnetzgeschäft gingen um 1,1 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro zurück, während das operative Ergebnis der Sparte um 17 Prozent auf knapp 2,39 Milliarden Euro zulegte.

Die Internet-Tochter Wanadoo steigerte den Umsatz um 10,8 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um 56,1 Prozent auf 94 Millionen Euro. France Télécom will den Konzernumsatz auf vergleichbarer Basis in diesem und im kommenden um drei bis fünf Prozent steigern. Im ersten Halbjahr 2004 wuchsen die Erlöse nach dieser Rechnung um 4,2 Prozent. Der Ebitda-Gewinn soll in diesem Jahr mehr als 18 Milliarden Euro erreichen.

Vorstandschef Thierry Breton zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Jahresverlauf. «Die Ergebnisse demonstrieren die exzellente Entwicklung des Konzerns in der ersten Hälfte von 2004 in einem schwierigen Marktumfeld», sagte er. Dies mache ihn zuversichtlich, dass die Ziele erreicht würden.

Mit den Quartalsdaten trafen die Franzosen die Erwartungen des Marktes. Analysten hatten mit einem Ebitda zwischen 8,78 und 8,95 Milliarden Euro gerechnet. Den Umsatz sahen sie bei 22,94 und 23,30 Milliarden Euro.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich bis Ende Juni binnen Jahresfrist um 1,3 Milliarden Euro auf 48 Milliarden Euro. Zum Jahreswechsel war die Verschuldung allerdings bereits auf 44,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Den Anstieg erklärte das Unternehmen mit der Umstellung der Bilanzierung.

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