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Francine Prose wirft Licht auf «Das Leben der Musen»

Wien (dpa) - Sie stehen häufig im Schatten der weltberühmten Persönlichkeiten. Nun hat Francine Prose dem «Leben der Musen» ein eigenes Buch gewidmet. Darin nimmt er Frauen «von Lou Andreas-Salomé bis Yoko Ono» unter die Lupe, denen die Maler und Musiker verfielen.

Wien (dpa) - Sie stehen häufig im Schatten der weltberühmten Persönlichkeiten. Nun hat Francine Prose dem «Leben der Musen» ein eigenes Buch gewidmet. Darin nimmt er Frauen «von Lou Andreas-Salomé bis Yoko Ono» unter die Lupe, denen die Maler und Musiker verfielen.

So gilt Yoko Ono noch heute als die Frau, die nicht nur John Lennon beherrschte, sondern die Beatles zerstörte. Ebenfalls amüsant und mit Detailwissen nimmt Prose zum Beispiel George Balanchine und Suzanne Farrell, Salvador Dalí und Gala Eluard sowie Lee Miller und Man Ray ins Visier.

Dabei räumt sie vor allem mit dem Vorurteil auf, weibliche Musen seien die Opfer ihrer berühmten und bedeutenden Männer. Vielmehr waren sie zwar Geliebte, aber auch Mutterersatz, Pflegerin, Managerin, und sie waren einflussreicher, als man glauben sollte.

Francine Prose

Das Leben der Musen

Verlag Nagel und Kimche, Wien

460 S. Euro 24,90

Isbn 3-31200-336-9

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