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Frankfurter Parketthandel wird neu geordnet

Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) hat die Neuordnung seines Parketthandels beschlossen. Mit schärferen Zulassungs- und Leistungskriterien für Makler solle die Qualität des Handels gesteigert werden, sagte Alexandra Güntzer, Sprecherin der Deutschen Börse.

dpa-afx FRANKFURT. Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) hat die Neuordnung seines Parketthandels beschlossen. Mit schärferen Zulassungs- und Leistungskriterien für Makler solle die Qualität des Handels gesteigert werden, sagte Alexandra Güntzer, Sprecherin der Deutschen Börse. Der Parketthandel macht mit sechs Prozent allerdings nur einen Bruchteil des Handels aus. In Deutschland werden Aktien, Anleihen, Zertifikate und Optionen vor allem über die elektronische Plattform Xetra gehandelt.

Vom 1. Juli 2005 an würden die Mandate zur Betreuung von Wertpapieren unter den Maklern neu verteilt. Bisher erwarben sich Makler das lebenslange Recht, den Handel eines Wertpapiers zu organisieren und Preise festzulegen. Kontinuierliche Kontrollen ermöglichen künftig, sie zu sanktionieren oder ihnen Mandate wieder zu entziehen. Der Rat beauftragte die Deutsche Börse AG, Dachgesellschaft der FWB, detaillierte Regeln und Kriterien bis Mitte kommenden Jahres mit den Marktteilnehmern auszuarbeiten.

"Die Makler werden zusehen, dass sie sich an die Regeln halten. Ohne Mandate bekommen sie keine Provisionen", sagte Güntzer. Mit der Qualität erhoffe sich die Börse auch zunehmende Liquidität im Handel.

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