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Frankfurter Sparkasse muss Nachschub besorgen

Das Kreditinstitut verkaufte in der Nacht rund 7 000 Euro-Beutel zu 20 Mark das Stück. Weil die vorhandene Menge nicht reichte, musste die Sparkasse Nachschub aus den Filialen besorgen.

afp FRANKFURT/MAIN. Die Frankfurter Sparkasse hat in der Nacht zum Montag bereits rund 7 000 ?-Starter-Kits verkauft. Wie ein Sprecher des Instituts am Montagmorgen sagte, wurde damit die erwartete Zahl deutlich überschritten. "Wir hatten 6000 Starter Kits bereit gelegt und mussten wegen des großen Andrangs dann auch an die Bestände der Zweigstelle." Die Sparkasse hatte kurz nach Mitternacht auf dem Frankfurter Börsenplatz mit dem Verkauf der so genannten Haushaltsmischungen zu 20 DM (10,23 ?) begonnen. Die Aktion hatte der Bank zufolge zwischen 3 000 und 4 000 Besucher angezogen.

Die Sparkasse war neben der Dresdner Bank in Frankfurt und der Kölner Sparkasse unter den ersten Instituten im Bundesgebiet, die mit dem Verkauf der Starter Kits begannen. Seit dem Morgen können die Bundesbürger die so genannten Haushaltsmischungen für 20 DM in allen Banken und Sparkassen erhalten. In ihnen enthalten sind Euro-Münzen im Wert von 10,23 ?. Die Münzen können aber erst ab dem 1. Januar genutzt werden, wenn auch die Euro-Banknoten eingeführt werden. Insgesamt stehen 53,5 Mill. fertig abgepackte Starter Kits in Deutschland für den Verkauf bereit.

In den 95 Filialen der Frankfurter Sparkasse bereiteten sich die Mitarbeiter dem Sprecher zufolge wie in vielen Insituten im Bundesgebiet auf eine große Nachfrage vor. "So wie das heute Nacht gelaufen ist, glauben wir schon, das der Andrang groß sein wird", sagte der Sprecher. Zusätzliches Personal habe das Institut allerdings nicht für den ersten Tag es Euro-Bargeldes bereit gestellt.

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