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Frankreich 2:0 auf Färöer-Inseln - Griechen und Schotten 0:0

Fußball-Europameister Griechenland steht nach einem doppelten Fehlstart in die WM-Qualifikation mit einem einzigen Punkt da.

dpa HAMBURG. Fußball-Europameister Griechenland steht nach einem doppelten Fehlstart in die WM-Qualifikation mit einem einzigen Punkt da.

Vier Tage nach der blamablen 1:2-Niederlage in Albanien kam die Mannschaft von Trainer Otto Rehhagel in Athen gegen den Erzrivalen Türkei nur zu einem torlosen Remis. Enttäuscht gingen die 30 000 Zuschauern im ausverkauften Karaiskaki-Stadion nach Hause. Die brisante Partie in der Qualifikationsgruppe zwei fand unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen statt: Über 1000 Polizisten waren rund um die neue Arena im Einsatz.

Ebenso wie Europameister Rehhagel steht auch Trainerkollege Berti Vogts mit Schottland schon unter Druck: Beim 0:0 im Glasgower Hampden-Park gegen Slowenien verschenkten die "Bravehearts" zwei Punkte, die ihnen in der Gruppe fünf am Ende schmerzlich fehlen könnten. Italien gewann in Moldawien mit 1:0 und setzte sich nach dem zweiten Sieg an die Tabellenspitze.

Nach dem unnötigen 2:2 in Österreich machten es die Engländer in ihrem zweiten Auswärtsspiel besser und gewannen gegen Polen in Katowice mit 2:1. Auch Lothar Matthäus feierte mit der ungarischen Auswahl beim 3:2 in Budapest gegen Island den ersten Sieg. Am vorigen Samstag hatten die Maygaren 0:3 in Kroatien verloren.

Zuvor hatte sich Frankreich mit einem glanzlosen 2:0-Erfolg auf den Färöer Inseln für den torlosen Start in die WM-Qualifikation rehabilitiert. Die Equipe Tricolore holte sich beim nordeuropäischen Fußballzwerg in Torshavn drei wichtige Auswärtspunkte ab. Ludovic Giuly (37. Minute) und Djibril Cissé (73.) ließen die Fans und vor allem den neuen Coach Raymond Domenech aufatmen.

Die Franzosen mussten 35 Minuten mit neun Feldspielern auskommen, nachdem Kapitän Patrick Vieira wegen einer "Schwalbe" im Strafraum die Gelb-Rote Karte sah. Nach dem dürftigen 0:0 in Paris gegen Israel am vergangenen Mittwoch hatte es harsche Kritik am Auftritt des Ex- Weltmeisters gehagelt. Auch Israel verbuchte am zweiten Spieltag der Gruppe vier den ersten Sieg: Aus einem 0:1-Rückstand gegen Außenseiter Zypern machten die Gastgeber in Tel Aviv noch ein 2:1. Dies schafften die Spanier nicht mehr: In ihrem Auftaktspiel mussten sich die Südeuropäer mit einem 1:1 in Bosnien-Herzegowina zufrieden geben.

Die Niederländer besiegten den EM-Halbfinalisten Tschechien in Amsterdam durch zwei Tore von Pierre van Hoiijdonk (33./84.) mit 2:0 und nahmen damit Revanche für die 2:3-Niederlage in der EM-Vorrunde. Als einziges Team mit bisher drei Spielen weist Rumänien eine makellose Startbilanz auf: Drei Siege - neun Punkte. Das 5:1 gegen Andorra war allerdings nicht mehr als ein Pflichtsieg, denn der Zwergstaat hat weder in WM- noch in EM-Spielen bisher einen Punkt geholt. Bereits nach 16 Minuten stand es 0:3; als zweifache Torschützen der Rumänen konnten sich Daniel Pancu und Marius Niculae auszeichnen.

Vier Tage nach dem achtbaren 1:1 in der Türkei konnten die Georgier den ersten Sieg feiern: Beim 2:0 (1:0) gegen Griechenland- Schreck Albanien in Tiflis trafen Alexander Iaschwili vom Bundesligisten SC Freiburg (15.) und Georgi Demetradze in der Schlussminute. In einem weiteren Spiel der Gruppe zwei hatte die Ukraine in Kasachstan mit 2:1 die Oberhand behalten; Rotan sorgte in der Schlussminute für den Auswärtssieg.

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