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Frankreich eröffnet neue Runde für UMTS-Lizenzen

Die verbliebenen beiden Lizenzen werden meistbietend unter die Telekom-Konzerne gebracht. Zuvor hatte die Regierung die Konditionen für die Vergabe gelockert.

rtr PARIS. Frankreich hat am Montag die Angebotsrunde für die noch nicht vergebenen beiden Lizenzen für den neuen Mobilfunkstandard UMTS eröffnet. Interessenten könnten ihre Angebote bis zum 26. Mai 2002 bei der Regulierungsbehörde ART abgeben, teilte das Industrieministerium in Paris mit. Nachdem sich zwei von vier Bietern im vergangenen Sommer zurückgezogen und einer der Lizenznehmer die Zahlung der Grundgebühr verzögert hatte, hat die Regierung die Konditionen für die Vergabe gelockert. Die Grundgebühr für die Lizenz wurde auf 619 Mill. von zuvor 4,95 Mrd. ? gesenkt. Außerdem wurde den Unternehmen eine längere Laufzeiten der Lizenzrechte zugesichert und eine einprozentige Steuer auf alle UMTS-Einnahmen festgelegt.

France Telecom mit ihrer Mobilfunktochter Orange und Vivendi Universal, die Mutter des Mobilfunkanbieters SFR, hatten bei der Angebotsrunde im vergangenen August jeweils eine Lizenz für den Aufbau eines Mobilfunknetzes der dritten Generation erworben. Bouygues Telecom und das Konsortium aus Suez Lyonnais und Telefonica Moviles hatten sich zurückgezogen. Bouygues und Telefonica Moviles wollen früheren Angaben zufolge die neuen Konditionen prüfen. Suez Lyonnais hatte dagegen mitgeteilt, sich nicht mehr um eine UMTS-Lizenz bemühen zu wollen.

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