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Frankreich: Stabilitätsprogramm sieht Defizit 2008 bei 0,9 Prozent

Frankreich will sein Staatsdefizit von 3,6 Prozent im laufenden Jahr bis 2008 auf 0,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) drücken. Das sieht das Stabilitätsprogramm vor, das die französische Regierung der EU-Kommission übermittelt hat.

dpa-afx PARIS. Frankreich will sein Staatsdefizit von 3,6 Prozent im laufenden Jahr bis 2008 auf 0,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) drücken. Das sieht das Stabilitätsprogramm vor, das die französische Regierung der EU-Kommission übermittelt hat. Im neuen Jahr soll das Defizit wie geplant 2,9 Prozent erreichen. 2006 soll es bei 2,2 Prozent und 2007 bei 1,6 Prozent liegen. Dabei geht die Regierung nach Angaben des Wirtschaftsministeriums von einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent aus.

Für 2004 beziffert die Regierung das arbeitstagbereinigte Wachstum auf "um die 2,5 Prozent". Für 2005 hätten sich die aus der Weltwirtschaft herrührenden Risiken erhöht, dass die Marke von 2,5 Prozent nicht erreicht werde, doch werde das Ziel beibehalten. Die Staatsausgaben sollen bis 2008 um 1,2 Prozent jährlich zunehmen. Bei einem jährlichen Wachstum des Schuldendienstes um 4,2 Prozent und der Pensionslasten um 3,3 Prozent macht dies erhebliche Einsparungen im Haushalt nötig. Für die Sozialausgaben ist ein jährliches Wachstum um 1,7 Prozent geplant./h

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