Frankufurto oder Kaisaroru?
Japan: WM-Vorbereitung mit Würstchen

Als Vorgeschmack auf die deutsche Nationalmannschaft zur Fußball-Weltmeisterschaft servieren japanische Grundschulen am deutschen Spielort Kashima ihren Kindern derzeit Frankfurter Würstchen.

dpa TOKIO. Indem das Schulessen international werde, könnten die Kinder etwas über die Kultur Deutschlands und der anderen fünf Länder lernen, die während der WM in Kashima in der Provinz Ibaraki spielen, schrieb die Zeitung "Sankei Sports" am Mittwoch. Das erste WM-Schulessen habe deutsch geschmeckt: Außer "Frankufurto" gab es eine "Kaisaroru" (Kaiserrolle) und "Mito Boru" (Fleischbällchen).

Ganz ungetrübt ist die Vorfreude der japanischen Kinder allerdings nicht. Lehrer bedauern, dass die Kids wegen der strengen WM-Auflagen so wenig Gelegenheit hätten, mit der WM und den Spielern in Kontakt zu kommen. "Wir freuen uns auf die Fußball-WM, andererseits fühlen wir uns auch etwas alleingelassen", sagte ein Pädagoge der Zeitung. In Ibaraki spielt die deutsche Mannschaft am 5. Juni gegen Irland.

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