"Französische Revolution"
Petit will Domenechs Kopf

Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech ist im Land des Weltmeisters von 1998 nicht unumstritten. Emmanuel Petit fordert nach den schwachen EM-Ergebnissen seine Ablösung.

Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech hat im eigenen Land keinen leichten Stand. Jetzt fordert der erste Weltmeister von 1998 den Kopf des derzeitigen Nationaltrainers. In einer Kolumne für Le Parisien schreibt Emmanuel Petit in Anspielung an die französische Revolution und die Guillotine: "Wir leben in Frankreich, da ist es normal, dass Köpfe rollen müssen."

Weiter schreibt der frühere Mittelfeldspieler vom FC Arsenal und dem FC Barcelona: "Ich glaube, dass über die Nachfolge von Domenech bereits entschieden ist. Nach meinem Gefühl wird der nächste Trainer Didier Deschamps heißen, und ich habe die Dinge schon immer erfühlt, ehe sie eingetreten sind."

Laut Petit würde die Berufung Deschamps, der als Trainer mit Monaco 2004 das Champions-League-Finale erreichte und mit Juventus Turin nach dem Zwangsabstieg die direkte Rückkehr in die Serie A schaffte, sechs Jahre diverser Fehlbesetzung im Amt des Nationaltrainers beenden.

"Deschamps wäre glaubwürdiger als Domenech. Er genießt bei den Fans und den Medien großes Ansehen, was bei einem frühen Ausscheiden Frankreichs bei der EM für die Zukunft wichtig wäre", schrieb Petit. Domenechs Vertrag läuft noch bis 2010.

© SID

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