Französischer Arbeitgeberverband legt Studie vor
Deutschland wird 2003 attraktivster Standort in Europa

Einer Studie für den französischen Arbeitgeberverband zufolge verdrängt Deutschland dank der Steuerreform Großbritannien als attraktivsten Wirtschaftsraum. Zurzeit rangiert die Bundesrepublik noch auf dem vorletzten Platz.

dpa-afx PARIS. Deutschland wird durch die Steuerreform in den Augen französischer Unternehmer auf einen Schlag zum attraktivsten Wirtschaftsraum in Europa. Während Deutschland bislang den vorletzten Platz belegt habe, werde es bis zum Jahr 2003 sprunghaft nach vorne rücken und Großbritannien vom Spitzenplatz verdrängen, sagte der Präsident des französischen Arbeitgeberverbandes Medef , Ernst-Antoine Seillière, dem am Freitag erschienenen "Figaro Magazine".

Einer Medef-Studie zufolge werden im Jahr 2003 hinter Deutschland und Großbritannien auf den weiteren Plätzen Irland, Finnland und Luxemburg folgen. Am Ende der Skala stünden voraussichtlich Italien, die Niederlande, Schweden und Frankreich. In der Studie wurden mit Ausnahme Griechenlands alle EU-Staaten berücksichtigt. Kriterien der Bewertung waren die Unternehmens- und Mehrwertsteuern, das Erbrecht und die Besteuerung von Kapitalerträgen.

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