Frauen legen Wert auf Stil im elektronischen Briefverkehr
Unerwünschte E-Mails sind Zeitkiller im Büro

afp Hamburg. Unerwünschte E-Mails sind im Büro echte Zeitkiller. Neun von zehn Internet-Nutzern klagen über unerwünschte E-Mails, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Hamburger Unternehmensberatung Mummert + Partner ergab. Über unnötige oder fehlgeleitete Nachrichten ärgern sich demnach vor allem jene, die das Netz besonders intensiv nutzen. Insbesondere Manager erhalten oft elektonische Anfragen, für die sie nicht zuständig sind. Zudem schicken Mitarbeiter gern Fotos, Karikaturen und Witze durch das Firmennetz. Auch Werbe-Mails halten die Führungskräfte bei der Arbeit auf. Laut Umfrage gaben 37 Prozent der Internet-Nutzer an, sich länger als eine Stunde täglich mit ihrer Korrespondenz zu beschäftigen. Manager bearbeiten nach Einschätzung der Unternehmensberater durchschnittlich 30 bis 100 Nachrichten pro Tag. Abgesehen von der lästigen Werbe-Flut im Internet ärgern sich viele Deutsche auch über den Stil so mancher elektronischer Briefpost. Nach einer Umfrage der Redaktion "Stil & Etikette" vom Montag sind Frauen dabei im Gegensatz zu Männern weit weniger bereit, Schlampereien und schlechte Manieren hinzunehmen. Fast jede zweite Frau etwa will danach von Fremden per E-Mail nicht geduzt werden. Dagegen stört diese Vertraulichkeit nur knapp ein Drittel der Männer. Zudem finden auch mehr Frauen eine E-Mail ohne Gruß oder Anrede empörend.

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