Frauenfußball
Fußballerinnen im Athletendorf angekommen

Die deutschen Fußballerinnen haben das Athletendorf in Athen bezogen. Dort wollen sie auch den Rest der Zeit wohnen bleiben. Eine Entscheidung darüber wird beim Gruppenspiel am Dienstag in Piräus gegen Mexiko fallen. "Wir sind endlich im Dorf angekommen. Spätestens jetzt ist es der größte Anreiz, für die Finalspiele wieder hier her zu kommen", sagte Abwehrspielerin Ariane Hingst am Montag.

HB ATHEN. Nach ihrem Frühstart zwei Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele mit dem furiosen 8:0 über China steht das Team um Torjägerin Birgit Prinz bereits im Viertelfinale, weil sich China und Mexiko 1:1 trennten. "Nach dem 8:0 ist bei jeder Spielerin das Gefühl aufgekommen, dass wir hier was reißen können", berichtete Bundestrainerin Tina Theune-Meyer.

Gerade der Umzug aus dem beschaulichen Patras ins olympische Zentrum hat bei den erfolgsverwöhnten Fußballerinnen die Lust auf mehr geweckt. Und die wollen sie sich auch nicht von den auf Konterspiel ausgerichteten Mexikanerinnen verderben lassen. "Fakt ist: Wir sind Favorit. Und Fakt ist: Wir wollen gewinnen", verkündete die Potsdamerin Hingst selbstbewusst. Dabei setzt sie auch auf den "Schreck-Effekt" des WM-Titels: "Die anderen Nationen sehen auf uns, da haben die etwas Ehrfurcht."

Mit Sieg oder Remis sind die Deutschen Sieger der Vorrundengruppe F. Dann müssen die Spielerinnen wieder ihre Taschen packen und nach Patras zurück kehren. "Wir haben leider ein Außendasein. Und wir sind auch hier Außenseiter, weil wir nicht im deutschen Viertel, sondern im Fußballer-Viertel untergebracht sind", erzählte Ariane Hingst nach ihrer ersten Nacht im Athletendorf. So sind sie zwar wieder nicht direkt in die deutsche Olympia-Mannschaft integriert. "Aber einige Sportler kennt man ja schon und auf dem Weg zur Mensa trifft man sich", sagte sie.

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