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freenet bestätigt Prognose trotz harten Wettbewerbs um DSL-Kunden

(dpa-AFX) Hamburg - Der Internetanbieter freenet.de < FRN.ETR > hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr ungeachtet des verschärften Wettbewerbs um DSL-Kunden bestätigt. "Trotz der seit Anfang August verschärften Wettbewerbssituation, unter anderem durch die aggressive Breitband-Offensive von T-Online < TOI.ETR > und T-Com mit Preisabschlägen und Subventionen, bestätigen wir die bereits im Frühjahr angehobene Gesamtprognose für 2004", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Montag in Hamburg.

(dpa-AFX) Hamburg - Der Internetanbieter freenet.de < FRN.ETR > hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr ungeachtet des verschärften Wettbewerbs um DSL-Kunden bestätigt. "Trotz der seit Anfang August verschärften Wettbewerbssituation, unter anderem durch die aggressive Breitband-Offensive von T-Online < TOI.ETR > und T-Com mit Preisabschlägen und Subventionen, bestätigen wir die bereits im Frühjahr angehobene Gesamtprognose für 2004", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Montag in Hamburg.

Demnach soll der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) auf 130 Millionen Euro steigen und der Überschuss auf 54 Millionen Euro. Der Umsatz soll im weiteren Jahresverlauf nach einem Rückgang im zweiten Quartal wieder zulegen. Profitieren will die mobilcom-Tochter < MOB.ETR > dabei von dem Verkauf von Breitband-Anschlüssen unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Mit der Deutschen Telekom < DTE.ETR > sei ein entsprechender Vertrag geschlossen worden. "Dies eröffnet uns neue Vertriebs- und Umsatzpotenziale und stärkt nachhaltig unsere Marktposition im DSL-Bereich", sagte Spoerr.

Die im Tecdax < Tdxp.ETR > notierte freenet-Aktie stieg in der ersten Handels-Viertelstunde um 2,2 Prozent auf 13,50 Euro. Der Index stagnierte unterdessen.

Quartal Unter DEN Erwartungen

Mit den Zahlen für das abgelaufene Quartal verfehlte freenet die Erwartungen der Analysten. Der Ebitda-Gewinn blieb trotz eines deutlichen Zuwachses auf 30,27 (Vorjahr: 25,2) Millionen Euro hinter den Erwartungen zurück. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten im Durchschnitt mit 32,3 Millionen Euro gerechnet.

Der Umsatz ging zurück und lag mit 109,62 (Vorjahr: 120,3) Millionen Euro ebenfalls unter den Schätzungen der Analysten. Spoerr begründete das Minus mit Preissenkungen und höheren Marketingkosten wegen des anhaltenden Wettbewerbs um DSL-Neukunden. Beim Überschuss verzeichnete die Gesellschaft einen Rückgang auf 12,98 (14,1) Millionen Euro, womit sie ebenfalls die Analystenerwartungen verfehlte.

DSL-Neukunden

Kräftig zulegen konnten die Hamburger bei den DSL-Anschlüssen. Im zweiten Quartal kletterte die Kundenzahl um 70.000 auf 205.000. Für das Gesamtjahr hatte Spoerr im Mai ein Ziel von 280.000 bis 300.000 Kunden in Aussicht gestellt.

Den hohen Kassenbestand will freenet zum Teil für den Rückkauf von eigenen Aktien verwenden. Nach dem Beschluss des Vorstandes könnten nun bis Anfang Dezember 2005 bis zu zehn Prozent des Grundkapitals erworben werden. Der Rückkauf soll über die Börse erfolgen. Die liquiden Mittel lagen Ende Juni bei 155,6 Millionen Euro.

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