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freenet.de und AOL heizen DSL-Wettbewerb weiter an

Die Internetanbieter freenet.de und AOL haben mit Preisnachlässen den Wettbewerb auf dem deutschen DSL-Markt weiter angeheizt. Wie die beiden Unternehmen am Mittwoch ankündigten, wird Neukunden die Anschlussgebühr von 100 € erlassen. Die neuen Nutzer erhalten zudem bei Vertragsabschluss die Geräte kostenlos dazu.

dpa-afx HAMBURG. Die Internetanbieter freenet.de und AOL haben mit Preisnachlässen den Wettbewerb auf dem deutschen DSL-Markt weiter angeheizt. Wie die beiden Unternehmen am Mittwoch ankündigten, wird Neukunden die Anschlussgebühr von 100 ? erlassen. Die neuen Nutzer erhalten zudem bei Vertragsabschluss die Geräte kostenlos dazu.

Die Deutsche Telekom und United Internet hatten in den vergangenen Monaten mit neuen Angeboten den Wettbewerb um die Breitbandkunden verschärft. So räumt etwa die Telekom ihren Kunden Subventionen in Höhe von 200 ? bei Vertragsabschluss ein. Branchenexperten erwarten, dass der scharfe Wettbewerb im weiteren Jahresverlauf nicht nachlassen wird.

Wettbewerb

AOL und freenet wollen nun mit ihren Angeboten dagegen halten und versprechen sich von den neuen Offerten eine Beschleunigung ihres Geschäfts. "Das wird uns Schwung geben", sagte eine freenet-Sprecherin. Im August war das Neukundengeschäft der mobilcom-Tochter mit rund 18 000 Vertragsabschlüssen auf dem Niveau der beiden Vormonate geblieben. Nach früheren unbestätigten Angaben hat AOL rund eine halbe Millionen Menschen unter Vertrag.

Trotz des Zuwachses blieb freenet im August hinter dem Konkurrenten United Internet zurück. Der Internetdienstleister hatte laut früheren Angaben alleine im August 52 000 Neukunden gewonnen. Bis zum Jahresende sollen fast eine Millionen Menschen über die Leitungen der Firma aus Montabaur ins Internet gehen. Marktführer T-Online hat bislang noch keine Aussagen über die Entwicklung im dritten Quartal gemacht.

T-Online ist mit Abstand der größte Anbieter von schnellen Internetzugängen in Deutschland. Ende Juni hatten die Darmstädter 2,9 Mill. DSL-Nutzer in ihren Büchern. Wegen des harten Wettbewerbs hatte die Telekom-Tochter ihre Umsatzerwartung für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert.

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