Freibeuter und Roter Oktober wechseln nach Dortmund
Brau und Brunnen übernimmt Interbrew-Brauerei

Deutschlands drittgrößter Getränkekonzern Brau und Brunnen wird von der belgischen Brauereigruppe Interbrew die Rostocker Brauerei übernehmen.

HB/dpa DORTMUND. Ein entsprechender Vertrag sei am Freitag unterzeichnet worden, berichtete Konzernsprecher Udo Dewies in Dortmund. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Rostocker Brauerei mit den Marken Rostocker, Freibeuter und Roter Oktober beschäftigt 120 Menschen und produziert jährlich knapp 400 000 Hektoliter Bier.

Mit der Übernahme des Unternehmens will die Brau und Brunnen AG nach eigenen Angaben ihre Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern und den angrenzenden Bundesländern verstärken. Interbrew bezeichnete Brau und Brunnen als "logischen, bevorzugten Partner für die Rostocker Brauerei". Man sei überzeugt, "dass es in dieser Gruppe für die Marken bessere Chancen gibt".

Der Vereinbarung über den Verkauf der Rostocker Brauerei GmbH müssen nach Angaben des belgischen Brauereikonzerns noch die Wettbewerbsbehörden zustimmen. Interbrew mit weltweit 37 000 Beschäftigten hatte das Rostocker Unternehmen im Februar mit dem Kauf der Bremer Brauerei Beck & Co übernommen. Zu Brau und Brunnen gehören - neben den neu erworbenen Rostocker Marken - unter anderem die Marken Jever, Berliner Pilsener, Schlösser Alt sowie die Kölschsorten Sion, Küppers und Gilden.

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