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Freiburg weiter auf Abstiegsplatz: 2:3 gegen Bielefeld

Dem SC Freiburg ist der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib gegen Arminia Bielefeld nicht geglückt.

dpa FREIBURG. Dem SC Freiburg ist der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib gegen Arminia Bielefeld nicht geglückt. Der Tabellenvorletzte musste sich dem Aufsteiger mit 2:3 (2:2) geschlagen geben und steht nach der vierten Niederlage in Serie weiter auf einem Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga.

Soumaila Coulibaly (15.) und Alexander Iaschwili (38.) trafen für Freiburg. Delron Buckley (16./87.) mit seinen Saisontreffern neun und zehn sowie Patrick Owomoyela (20.) waren für die Ostwestfalen erfolgreich.

"Im Moment ist es hinten ein wenig heftig. Das ist mehr als fehlende Konzentration", sagte SC-Trainer Volker Finke. "Das ist die Situation, mit der wir leben müssen." Freiburg war der Druck, nach sechs Niederlagen in den zurückliegenden sieben Punktspielen unbedingt gewinnen zu müssen, deutlich anzumerken. Der Tabellenvorletzte wirkte vor 21 000 Zuschauern im badenova-Stadion lange verkrampft und fand kaum zu seinem gefürchteten Kombinationsspiel.

Die Bielefelder hatten sich zudem glänzend auf ihren Gegner eingestellt, machten geschickt die Räume eng und stießen immer wieder gefährlich vor allem über die linke Seite vor. "Im Moment klappt es einfach sehr gut", sagte der Doppel-Torschütze Buckley. Auch Bielefelds Trainer Uwe Rapolder war mit dem Spiel seiner Schützlinge weitgehend zufrieden: "Buckley setzt das um, was die Mannschaft erarbeitet. Wir haben heute nicht immer gut gespielt. Zum Schluss hatten wir etwas mehr Glück."

Das 0:1 durch Coulibaly nach glänzender Vorarbeit von Ibrahim Tanko schockte die auswärtsstarken Ostwestfalen nicht. Direkt im Gegenzug glich Arminia-Torjäger Buckley aus. Freiburg war danach völlig von der Rolle und geriet folgerichtig in Rückstand, als Owomoyela per Kopf eine weitere Unachtsamkeit in der SC-Abwehr zum 2:1 für die Gäste nutzte. Die Breisgauer konnten den erneuten Rückschlag im Verlauf der Partie jedoch wegstecken und kamen durch Iaschwili noch vor dem Seitenwechsel zum verdienten Ausgleich.

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Die Abwehrreihen hatten ihre Offensiv-Kontrahenten besser im Griff, so dass es kaum noch zu nennenswerten Torchancen kam. Bielefelds Sturmspitze Fatmir Vata scheiterte mit einem Volleyschuss aus 14 Metern an SC-Schlussmann Richard Golz. Dem eingewechselten Regis Dorn (80.) bot sich die beste Möglichkeit für den Sportclub: Seinen Schuss aus Nahdistanz wehrte jedoch der gute Bielefelder Torhüter Mathias Hain ab. Drei Minuten vor dem Abpfiff machte es Buckley besser: Der Torjäger der Arminen nutzte einen weiteren Abwehrfehler der Breisgauer, umspielte Golz und schob zum 3:2-Sieg ein.

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