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Freilassung des deutschen Diplomaten im Jemen gescheitert

dpa SANAA. Die Entführer des deutschen Diplomaten Reiner Berns im Jemen haben neue Forderungen gestellt. Wie in der Nacht zum Freitag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa zu erfahren war, sollen die Geiselnehmer nun doch auf einem Lösegeld in Höhe von einer Million Dollar bestehen. Außerdem hätten sie von der Regierung Entschädigung für Verwüstungen durch ein Hochwasser 1996 gefordert, hieß es.

Sie seien mit ihrer Geisel auf dem Weg in ein neues Versteck. Die Verhandlungen sollten im Laufe des Freitags wieder aufgenommen werden. Am Mittwoch hatten sich Regierungsvertreter und Entführer vom Stamm der Jahm nach Angaben aus Stammeskreisen auf eine baldige Freilassung des am 27. Juli entführten Handelsattaches geeinigt. Angeblich hatten die Geiselnehmer zu Beginn eine Million Dollar Lösegeld und die Freilassung von mutmaßlichen Terroristen gefordert, die in den tödlichen Anschlag auf den US-Zerstörer Cole im vergangenen Jahr verwickelt sein sollen.

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