"Freiwillige Vereinbarungen wurden nicht eingehalten"
Bundesumweltamt lehnt Verschiebung des Dosenpfands ab

ap BERLIN. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, lehnt die von Niedersachsen geforderte einjährige Verschiebung des Zwangspfands auf Dosen und Einwegflaschen ab. Freiwillige Vereinbarungen mit der Getränkeindustrie zur Erhöhung des Anteils von Mehrwegflaschen seien keine Alternative, sagte er am Mittwoch im Deutschlandradio Berlin. "Wir haben seit gut 20 Jahren Erfahrungen mit freiwilligen Vereinbarungen, und sie sind nicht gehalten worden."

Ein generelles Verbot von Dosen lehnte Troge ab, das Pflichtpfand sei die bessere Alternative. Außer durch das Rückgabesystem, das mit weniger als zwei Pfennig pro Verpackung zu Buche schlage, werde der Bürger finanziell nicht belastet.

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