Frequenzen sind nicht handelbar
Mobilfunkfirmen riskieren bei Fusionen UMTS-Lizenz

Der neue Präsident der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation will Fusionen von Mobilfunkfirmen nicht ohne Konsequenzen dulden. Im Falle einer Fusion sollen sie eine Lizenz verlieren.

dpa/afx FRANKFURT. Mobilfunkunternehmen, die in Deutschland eine UMTS-Lizenz erworben haben, setzen diese im Falle einer Fusion aufs Spiel. "Wenn zwei der Lizenznehmer zusammengehen würden, wären sie nicht mehr unabhängig voneinander", sagte der neue Präsident der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, Matthias Kurth, der am Freitag erscheinenden Zeitung "Net-Business".

Kurths Vorgänger Klaus Dieter-Scheurle hatte dagegen den UMTS-Lizenznehmern größere Spielräume eingeräumt. So sollte im Falle einer Fusion zwar eine Lizenz wegfallen, nicht aber die beiden dazugehörigen Frequenzblöcke. Kurth sieht das der Zeitung zufolge anders: "Frequenzen sind nicht handelbar, so ist die rechtliche Situation."

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