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Fresenius erhöht Prognose für 2004 - Umsatz und Gewinn gesteigert

(dpa-AFX) BAD Homburg - Der Gesundheitskonzern Fresenius < Fre3.ETR > hat im ersten Halbjahr 2004 sein Ergebnis dank guter Zahlen der Tochter Fresenius Medical Care (FMC) < FME.ETR > verbessert und seine Prognose fürs Gesamtjahr erhöht. In einem schlechten Marktumfeld konnten sich die Aktien des im Mdax < Mdax.ETR > notierten Konzerns am Mittwoch weitgehend behaupten und verloren im Vergleich nur leicht.

(dpa-AFX) BAD Homburg - Der Gesundheitskonzern Fresenius < Fre3.ETR > hat im ersten Halbjahr 2004 sein Ergebnis dank guter Zahlen der Tochter Fresenius Medical Care (FMC) < FME.ETR > verbessert und seine Prognose fürs Gesamtjahr erhöht. In einem schlechten Marktumfeld konnten sich die Aktien des im Mdax < Mdax.ETR > notierten Konzerns am Mittwoch weitgehend behaupten und verloren im Vergleich nur leicht.

Im ersten Halbjahr 2004 stieg der Konzernumsatz von 3,456 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,553 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich von 390 auf 412 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss kletterte von 70 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2003 auf 80 Millionen Euro.

Umsatzstärkste Region war der nordamerikanische Markt mit einem Anteil von 48 Prozent. Dort registrierte Fresenius im ersten Halbjahr allerdings einen leichten Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 1,713 Milliarden Euro. In Europa wurde ein Umsatzplus von fünf Prozent auf 1,38 Milliarden Euro verbucht. Deutlich besser schnitten dagegen der asiatisch-pazifische Raum und Lateinamerika ab, obgleich beide Märkte nur elf Prozent zum Umsatz beisteuern.

Prognose FÜR 2004 Erhöht

Wegen des guten Geschäftsverlaufs des im DAX < DAX.ETR > notierten Unternehmensbereichs Fresenius Medical Care (FMC/Dialyse) und der Sparte Fresenius Kabi (Ernährungs-/Infusionstherapie) erhöhte der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr. FMC erwirtschaftet etwa 70 Prozent des Konzerumsatzes, weitere 20 Prozent entfallen auf Fresenius Kabi.

So soll der Konzernumsatz nach Unternehmensangaben währungsbereinigt mit einer hohen einstelligen Prozentrate steigen. Bislang war Fresenius von einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Der Jahresüberschuss soll um 30 Prozent zulegen, dies wäre das obere Ende der bisherigen Schätzungen, die zwischen 25 und 30 Prozent gelegen hatten.

Die Investitionen des Konzerns erhöhten sich in den ersten sechs Monaten von 157 Millionen Euro im Vorjahr auf 172 Millionen Euro. Das Geld sei vor allem in die Erweiterung und Modernisierung bestehender Produktionsanlagen und Kliniken geflossen, hieß es.

Aktien VON Mutter UND Tochter Stemmen Sich Gegen Schlechtes Börsenumfeld

Fresenius-Aktien stemmten sich nach Bekanntgabe der Zahlen weitgehend gegen die nach erneut gestiegenen Ölpreisen sehr schlechte Stimmung an der Börse. Die Papiere der Muttergesellschaft verloren bis 13.05 Uhr 0,46 Prozent und sanken auf 62,11 Euro. Der Mdax gab gleichzeitig um 1,33 Prozent auf 4.904,94 Punkte.

Auch die im DAX notierten Aktien der Tochter FMC hielten sich wacker. Analysten und Händler lobten die guten Zahlen, die über den Erwartungen gelegen hatten. Hsbc hob seine Einstufung von 'Sell' auf 'Add'. Die Aktie des Dialyse-Spezialisten verlor 0,41 Prozent auf 60,69 Euro. Der DAX gab zugleich um 1,67 Prozent auf 3.812,67 Punkte nach.

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