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Fresenius-Tochter Proserve veräußert Pflegeheim-Geschäft - Künftig drei Bereiche

Der zum Fresenius-Konzern gehörende Gesundheitsdienstleister Fresenius Proserve will sein Pflegeheim-Geschäft verkaufen und sich künftig auf drei Kerngeschäfte konzentrieren. Zudem bestätigte der Dienstleister am Freitag seine Prognose für 2004.

dpa-afx BAD HOMBURG. Der zum Fresenius-Konzern gehörende Gesundheitsdienstleister Fresenius Proserve will sein Pflegeheim-Geschäft verkaufen und sich künftig auf drei Kerngeschäfte konzentrieren. Zudem bestätigte der Dienstleister am Freitag seine Prognose für 2004. Die Dussmann-Gruppe übernehme mittels der Kursana die Fresenius-Tochter hospitalia care, wie Fresenius Proserve in Bad Homburg meldete. Ein entsprechender Vertrag sei unterschrieben. Das Bundeskartellamt müsse der Transaktion aber noch zustimmen.

Zum Kaufpreis machte Fresenius Proserve keine Angaben. hospitalia care betreibt und managt in Deutschland 23 Pflegeeinrichtungen mit mehr als 2 600 Betten, wie es hieß. Im Vorjahr setzte die Gesellschaft mit 760 Mitarbeitern 27 Mill. Euro um. Die Berliner Kursana Residenzen Gmbh werde mit der Übernahme zum zweitgrößten privaten Betreiber von Pflegeeinrichtungen in Deutschland.

Künftig drei Tätigkeitsfelder

Mit der geplanten Veräußerung des Pflegeheim-Geschäfts schränkt sich Fresenius Proserve auf drei Kerngeschäftsbereiche ein. Dazu gehört das Krankenhaus-Management in Deutschland bei der Wittgensteiner Kliniken AG. Der zweite Bereich sind Krankenhaus-Engineering und-Dienstleistungen bei der Vamed AG. Zum Kerngeschäft gehören ebenfalls Engineering und Dienstleistungen für die pharmazeutische Industrie bei der Pharmaplan Gmbh.

Im Gesamtjahr strebt der Dienstleister weiterhin einen Umsatzanstieg von zehn Prozent an, Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) soll 15 bis 20 Mill. Euro betragen. Bei Einmalaufwendungen veranschlagt die Fresenius-Tochter acht Mill. Euro.

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