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Freundlicher Handelsstart erwartet

Zum Ende der Woche wimmelt es von Konjunkturdaten, die die US-Börsen anspornen. Heute morgen wurde bekannt, dass der mit Spannung erwarteten Produzentenpreisindex um 0,2 Prozent gefallen ist. Erwartet hatten die Analysten einen Anstieg des Index um 0,2 Prozent. Im Juli stagnierte der PPI. Die Kernrate, die die volatilen Bereiche der Lebensmittel und Energie nicht mit berechnet und als Frühindikator für Inflation gilt, ist nur um 0,1 Prozent gestiegen und lag damit ebenfalls deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Experten machen höhere Tabakpreise dafür verantwortlich. Beide Werte liegen unter den Erwartungen und sprechen somit für eine abkühlende Wirtschaft. Der am Morgen ebenfalls veröffentliche Verbraucherpreisindex für August traf die Erwartungen mit einem Anstieg von 0,3 Prozent und stimmt die Anleger ebenfalls zuversichtlich.

Mit den guten Wirtschaftsdaten sind die Weichen für den heutigen Handel positiv gestellt: Die Eröffnungsindikatoren zeigen sich im grünen Bereich, der S& P Futures liegt bei rund sieben Punkten, der Nasdaq Future bei 60 Punkten. Anspornen werden den heutigen Handel außerdem eine Fülle von Quartalszahlen. Die Konsensschätzungen von Adobe Systems liegen bei 52 Cents, von Oracle bei 13 Cents, von Red Hat bei zwei Cents und von Nike bei 75 Cents. Einige US-Unternehmen haben unter der Euro-Schwäche stark zu leiden. Seit Anfang des Jahres verlor der Euro gegenüber dem Dollar rund 20 Prozent an Wert. In Europa beliebte Unternehmen wie Mc Donald´s und Coca Cola meldeten bereits, die schwache europäische Währung werde ihre Gewinne belasten. Die Aktie der Fast-Food Kette verliert nicht nur vorbörslich an Wert, sondern notiert mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Auch der Titel von Coca Cola verliert vor Handelsstart an Wert. Auf dem Chipsektor geht heute das Wechselbad der Gefühle weiter. Die einen dürften heute unter schlechten Analystenkommentaren zu leiden haben, die anderen freuen sich über rosige Zukunftsperspektiven. So stufte die Banc of America die Aktien von Intel und Advanced Micro Devices von "Market Performer" auf "kaufen "ab und senken die Gewinnerwartungen für das kommende Quartal. ABN Amro greift Intel seinerseits jedoch unter die Arme und empfiehlt den Wert im Gegensatz zu seinen Kollegen zum Kauf. Hoch her geht es dagegen bei Conexant. Der Chiphersteller will sein am schnellsten wachsenden Geschäftsbereich separat an die Börse bringen. Die Anleger freut die vielversprechende Nachricht. Der Titel legt an Wert zu.

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