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Freundlicher Handelsstart erwartet

Die Futures halten die Fahnen zum Wochenschluss noch einmal in den Wind. Trotz mehrere Schwankungen am Morgen stehen sie kurz vor Handelsbeginn einheitlich im Plus. Den Trend unterstützen die überaus erfreulichen Zahlen des Verbraucherpreisindex. Die Preise für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen sanken i August um 0,1 Prozent. Experten hatten einen Anstieg von 0,2 Prozent erwartet. Der Anstieg der Kernrate, die den volatilen Bereich der Lebensmittel- und Energiepreise nicht enthält, liegt mit 0,2 Prozent im Rahmen der Erwartungen. Keine Spur von Inflation. Die Anleger dürften beruhigt investieren.

Am morgen dürften eine Fülle veröffentlichter Quartalsergebnisse den Markt bewegen. Die gute Nachricht gibt es üblicher Weise zuerst. Adobe hat Quartalszahlen gemeldet. Der Gewinn beträgt 78 Milliarden Dollar, 37 Prozent mehr als im vorhergehenden Vierteljahr. Der größte Graphik Design Software-Hersteller prognostizierte zudem für das kommende Quartal einen Umsatzwachstum von mindestens 25 Prozent. Bereits vorbörslich konnte Adobe enorme Kurssteigerungen verbuchen. In diesem Jahr ist die Aktie um über 80 Prozent in die Höhe geschossen Weitere Quartalszahlen veröffentlichte Nike. Der Sportschuhfabrikant brillierte im letzten Quartal mit einem Gewinnwachstum von 79 pro Aktie, das sind fünf Cents mehr von Analysten erwartet. Nike begründete die höheren Erträge mit zunehmenden Verkäufen im Ausland und geringeren Produktionskosten. Der schwache Euro schadet der multinationalen Unternehmen demnach nicht. Heute können wir dem Titel einen guten Handelstag prophezeien. Die schlechten Nachricht kommt von Oracle. Das enttäuschende Quartalszahlen dürfte den Software-Sektor heute belasten. Das Unternehmen meldetet zwar gestern einen Quartalsgewinn nach Handelsschluss der über den Erwartungen der Analysten. Doch enttäuschte die zweitgrößte Softwareschmiede der USA mit geringerem Umsatzwachstum. Computer Associates International, Peoplesoft und Oracle verloren vor Handelsbeginn bereits an Wert. Xerox kann vor Handelsbeginn Punkte gut machen. Die Aktie des größten Kopiererhersteller der Welt halbierte sich seit Anfang des Jahres. Nun versucht das Unternehmen anscheinend den Fall zu stoppen. Xerox befinde sich in Übernahmegesprächen mit Hewlett Packard und anderen interessierten Unternehmen, berichtet die Business Week. Red Hat leidet am Morgen unter schlechten Quartalsergebnissen. Das Unternehmen baute seinen Verlust in den vergangenen drei Monaten von sieben auf zehn Cents pro Aktie aus. Ford zieht das Gebot für Daewoo Motor zurück. Nach einem Blick in die Bücher des koreanischen Autokonzerns verlor Ford die Lust, das Schulden beladene Unternehmen zu kaufen. Sieben Milliarden hatte Ford für das mit mindestens 18 Milliarden belastete Unternehmen geboten. Die Pläne des amerikanischen Autohändlers sich in den ostasiatischen Markt einzukaufen, sind damit erst einmal auf Eis gelegt. Konkurrent General Motors wird voraussichtlich weiter bieten. Ford kündigte darüber hinaus einen Aktienrückkauf über fünf Milliarden Dollar an. Eine Gewinnwarnung gab es vor Handelsbeginn von Maytag. Der Fabrikant von Haushaltsgeräten bekannte, dass die Gewinne acht bis zehn Prozent unter den Analystenschätzungen liegen. Maytag fällt vorbörslich.

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