Friedenspreis einen Tag nach Ermächtigung von Bush für Irak-Krieg
Preis für Carter auch als Kritik an Bush gemeint

Das norwegische Nobelkomitee hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an den früheren US-Präsidenten Jimmy Carter auch als Kritik an den Kriegsplänen des derzeitigen Präsidenten George W. Bush begründet.

HB/dpa OSLO. Der Komitee-Vorsitzende Gunnar Berge sagte nach der Bekanntgabe auf eine entsprechende Frage: "Ja, mit Blick auf die Position, die auch Carter bei diesem Konflikt einnimmt, kann und muss man unsere Entscheidung als Kritik an der derzeitigen US-Regierung auffassen."

Berge sagte weiter, es sei "ein Paradoxon", dass der Friedensnobelpreis an Carter einen Tag nach der Washingtoner Ermächtigung von Bush für einen Krieg gegen den Irak bekannt gegeben werde. "Wir haben allerdings unsere Entscheidung schon vorher gefällt", sagte der Komiteevorsitzende.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%