Friedensprozess vor Zusammenbruch
Ägypten fordert Rückzug der Israelis

dpa KAIRO. Als ersten Schritt zur Beilegung der jüngsten Nahost-Krise hat der ägyptische Außenminister Amre Mussa den Rückzug der israelischen Truppen aus ihren Stellungen in den autonomen Palästinensergebieten gefordert. Darüber hinaus müsse die israelische Armee aufhören, auf Zivilisten zu schießen, sagte Mussa am Dienstag in Kairo. Außerdem müsse die "Aggression" jüdischer Siedler gestoppt werden.

Mussa forderte die israelische Regierung außerdem auf, ihre Drohungen zu beenden. Der Nahost-Friedensprozess ist nach den Worten des Außenministers am Rande des Zusammenbruchs.

Mussa machte erneut deutlich, dass "in der derzeitigen Lage fortgesetzter Aggression und Drohungen" Israels gegen die Palästinenser kein Nahost-Krisengipfel in Scharm el Scheich einberufen werden könne. Für solch ein Treffen wirbt derzeit US- Präsident Bill Clinton.

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