Friedliche Taiwan-Lösung angestrebt
Bush dankt China für Hilfe im Anti-Terror-Kampf

US-Präsident George W. Bush hat China für seine Unterstützung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus gedankt. Nach Gesprächen mit Staats- und Parteichef Jiang Zemin am Donnerstag in Peking berichteten beide Präsidenten, sie wollten die Zusammenarbeit und Konsultationen in dieser Frage noch ausbauen.

dpa PEKING. Jiang Zemin berichtete, dass er eine Einladung zu einem Besuch im Oktober in Washington angenommen habe. Auch Vizepräsident Hu Jintao werde "in naher Zukunft" in die USA reisen. Der 59-jährige Vizepräsident gilt als voraussichtlicher Nachfolger von Jiang Zemin, der im Herbst als Parteivorsitzender zurücktreten wird.

US-Präsident Bush nannte die Gespräche "offen und positiv". Er äußerte seine Hoffnung, dass China energisch gegen die Weiterverbreitung von Waffentechnologie vorgeht. Doch blieb ein zunächst erwarteter Durchbruch über die seit Ende 2000 versprochene chinesische Liste für konkrete Exportkontrollen aus.

In der Taiwan-Frage, die Jiang Zemin eine "Schlüsselfrage" nannte, machte Bush deutlich, dass die USA eine friedliche Lösung wollten. Er warnte vor Provokationen, bekräftigte aber zugleich die gesetzliche Verpflichtung der USA unter dem Taiwan Relations Act, mit Waffenlieferungen für eine angemessene Verteidigung Taiwans zu sorgen.

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