Friesinger weist vor 3 000-Meter-Rennen 5,06 Sekunden Vorsprung auf Pechstein auf
Friesinger unterliegt in Paradedisziplin

Eisschnellläuferin Anni Friesinger musste bei der Allround-EM ausgerechnet in ihrer Lieblingsdisziplin einer anderen den Sieg überlassen. Claudia Pechstein wurde Dritte.

HB BERLIN. Titelverteidigerin Anni Friesinger hat bei den Allround-Europameisterschaften der Eisschnellläufer in Heerenveen in ihrer Paradedisziplin 1 500 Meter überraschend eine Niederlage erlitten. Die Olympiasiegerin und Weltrekordlerin aus Inzell musste sich am Samstag in 1:58,24 Minuten der Niederländerin Renate Groenewold geschlagen geben, die in 1:57,81 Minuten die beste Zeit lief.

Die Berliner Doppel-Olympiasiegerin Claudia Pechstein war in 1:58,37 Minuten als Dritte nur unwesentlich langsamer als die EM-Favoritin. Friesinger weist vor dem 3 000-Meter-Rennen am Samstagnachmittag aber 5,06 Sekunden Vorsprung auf Pechstein auf. Auch die Niederländerinnen Groenewold und Wieteke Cramer (4. in 2:00,24) liegen gleichauf auf Platz drei mit 5,51 Sekunden Rückstand im Kampf um EM-Gold weiterhin gut im Rennen.

Lucille Opitz aus Berlin belegte den achten Streckenplatz (2:02,44) und rangiert insgesamt bei Halbzeit an neunter Position. Für die Erfurter WM-Dritte Daniela Anschütz liegen nach dem enttäuschenden elften Rang über 1 500 Meter in 2:03,39 Minuten die Medaillenplätze außer Reichweite.

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