Frist für angeschlagnenen südkoreanischen Baukonzern bis Mitte 2001 verlängert
Hyundai Engineering erhält Zahlungsaufschub von Gläubigern

Reuters SEOUL. Der angeschlagene südkoreanische Baukonzern Hyundai Engineering and Construction hat von seinen Gläubigerbanken einen Zahlungsaufschub bis Mitte nächsten Jahres erhalten. Die Zahlungsfrist der zum Jahresende fälligen Schulden in Höhe von 1,07 Billionen Won (rund 1,8 Mrd. DM) sei bis Ende Juni 2001 verlängert worden, teilten die Institute am Freitag in Seoul mit. Sie wollen zudem nach den Worten eines Sprechers der Hauptgläubigerin Korea Exchange Bank eine Fortsetzung ihrer Unterstützung des größten Baukonzerns Südkoreas bei möglichen weiteren Auslandsaufträgen prüfen.

Hyundai Engineering hat nach früheren Angaben bereits 1,3 Billionen Won durch Restrukturierungsmaßnahmen eingespart und wird damit bis Jahresende seine Schuldensumme auf insgesamt 4,3 Billionen Won reduzieren. Ende 1999 hatte der Schuldenberg nach Unternehmensangaben noch 5,6 Billionen Won betragen. Im November hatte Hyundai Engineering nach mehreren Anläufen einen für die Banken akzeptablen Sanierungsplan vorgelegt.

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