Frist für Verhandlungen mit UPC verlängert
Primacom dementiert Fusions-Scheiterungs-Bericht

Der Mainzer Kabelnetzbetreiber Primacom hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach die Fusion zwischen United Pan-Europe Communications (UPC) und Primacom endgültig gescheitert sein soll. "Die Fusion ist nicht gescheitert, wir haben aber die Frist verlängert", sagte Primacom-Sprecher Alexander Hoffmann der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

Reuters FRANKFURT. Primacom habe sich allerdings kein neues Datum gesetzt, vielmehr solle gesprochen werden, bis eine Lösung gefunden werde, sagte Hoffmann. Ursprünglich hätte bis Ende Oktober eine Lösungen vorliegen sollen, dies sei aber wegen der schwierigen Marktbedingungen nicht so gelaufen wie erwartet.

Die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) hatte unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise berichtet, die Fusion zwischen UPC und Primacom sei endgültig gescheitert. Mit einer entsprechenden Mitteilung werde in Kürze gerechnet. Nach Angaben der Zeitung konnten sich die Parteien nicht auf eine Bewertung des Anteils von 25 % einigen, dem UPC bereits an Primacom hält. Offenbar habe das US-Unternehmen Liberty Media, Anteilseigner bei UPC, sein Veto gegen die Fusion eingelegt, hieß es.

Hoffmann sagte, mit der Bewertung des Anteils den UPC an Primacom hält, habe die Verzögerung der Gespräche nichts zu tun. Vielmehr habe dies mit den unabdingbaren Bedingungen zu tun, die vor Vertragsabschluss erledigt sein müssten, was wegen des Börsenumfeldes noch nicht gelungen sei.

Die Mainzer Primacom ist nach früheren Angaben mit 1,3 Mill. Kunden der viertgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland und in den Niederlanden und beschäftigt rund 700 Mitarbeiter.

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