Fristverlängerung für Thames Water
RWE verlängert Gebot für britischen Wasserversorger Thames Water

Ein RWE-Sprecher in Essen betonte, man wolle mit der Verlängerung versuchen, möglichst alle Anleger zu einem Tausch zu bewegen.

vwd AFP LONDODN/ESSEN. Die RWE AG, Essen, hat die Frist für das Übernahmeangebot an den britischen Wasserversorger Thames Water bis zum 6. November verlängert. Wie RWE am Dienstag in London mitteilte, hatte das deutsche Unternehmen bis zum Ablauf der ursprünglichen Frist am 23. Oktober 80,1 Prozent der Stammaktien und 49,6 Prozent der stimmrechtlosen B-Aktien von Thames Water erhalten. Ein RWE-Sprecher in Essen betonte, man wolle mit der Verlängerung versuchen, möglichst alle Anleger zu einem Tausch zu bewegen. RWE hatte Ende September ein Übernahmeangebot in Höhe von 14,6 Mrd DEM für Thames Water vorgelegt. RWE bietet dabei für jede Stammaktie von Thames Water umgerechnet 41,26 DEM.

Angestrebt wird die vollständige Übernahme der Thames-Water-Aktien. Mit ihr wird RWE nach eigener Darstellung die Nummer drei im weltweiten Geschäft mit Trink- und Abwasser nach den französischen Gruppen Vivendi und Suez Lyonnaise. Der britische Versorger erzielte laut RWE mit rund 14.000 Beschäftigten weltweit zuletzt 4,4 Mrd DEM Umsatz und erzielte dabei ein Nettoergebnis von 1,1 Mrd DEM.

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