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Früherer Wirtschaftsweiser Kromphardt optimistisch für deutschen Arbeitsmarkt

Der ehemalige Wirtschaftsweise Jürgen Kromphardt hat sich optimistisch zur weiteren Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt gezeigt. "Es besteht die Chance, dass wir im Jahr 2005 eine höhere Erwerbstätigkeit bekommen", sagte Kromphardt am Mittwoch dem Deutschlandfunk. Dabei solle sich der Staat weiterhin aus der Tarifpolitik heraushalten, forderte der Wirtschaftsexperte.

dpa-afx BERLIN. Der ehemalige Wirtschaftsweise Jürgen Kromphardt hat sich optimistisch zur weiteren Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt gezeigt. "Es besteht die Chance, dass wir im Jahr 2005 eine höhere Erwerbstätigkeit bekommen", sagte Kromphardt am Mittwoch dem Deutschlandfunk. Dabei solle sich der Staat weiterhin aus der Tarifpolitik heraushalten, forderte der Wirtschaftsexperte.

Die Forderungen aus der SPD nach der Einführung von Mindestlöhnen kollidieren mit den Vorstellungen der Tarifautonomie, sagte Kromphardt. "Die Mindestlöhne sind insofern ein Problem." Er sprach sich zudem gegen eine Verschiebung der Reformen unter dem Stichwort Hartz IV aus. Das ehemalige Mitglied des Sachverständigenrates riet davon ab, einmal beschlossene Gesetze zu verschieben, die zudem noch gar nicht in Kraft getreten seien.

Die Gesellschaft brauche eine Verlässlichkeit der Wirtschaftspolitik. Kromhardt sprach sich dagegen aus, eine Strukturreform aus konjunkturellen Gründen zu verschieben.

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